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Unser Jahr mit Jacky

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Unser Jahr mit Jacky

1. Auflage: 03.2012
Einband: Hardcover
Format: 30 x 24,5 cm
Seiten: 68
Preis: 17,95 Euro
ISBN: 978-3-9812432-5-3

Sprache: Bilingual (DE/ENG)
Autor: Marion Menzel-Ritter
Übersetzung: R. Mendy
Englisch-Deutsch: Claudia Pusitsch
Lesealter: Alle Altersstufen

Kategorie:

Beschreibung

INHALT

Das Leben auf einer Farm in Namibia ist alles andere als langweilig. Doch als eines Tages ein kleiner Leopard dort Einzug hält, beginnt für alle ein ganz besonderes Jahr. Jacky, eine Geschichte die anrührender nicht sein kann, mit wunderbaren Bildern…

 

REZENSION

25.05.2012: Kleine Leopardin im Bett – Unser Jahr mit Jacky

Vera Trachmann verlegt anrührendes Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft

RHEINE. Es ist eine Geschichte, die anrührt und die an Vera Trachmann spurlos vorüber gegangen wäre, wenn nicht die Bekannte einer Bekannten sie ihr erzählt hätte. Eben die Geschichte vom kleinen Leoparden “Jacky”, der bei einer Familie in Namibia aufwuchs. Für die Rheiner Verlegerin war klar: “Diese Geschichte musst du veröffentlichen.”

Eine Geschichte, die in der Weihnachtspost jener Bekannten landete, geschrieben von Marion enzel-Ritter, die einst in Deutschland geboren wurde, genauer in Dortmund. Und die in Namibia im südwestlichen Afrika ihre neue Heimat fand, heiratete, vier Kinder bekam. Auf einer Farm lebt die Familie, züchtet Rinder. Buschmänner, die für die Familie arbeiten, fanden eines Tages “komische Kätzchen”. Dies funkten sie jedenfalls an Rolf Ritter, den Farmer. Der fuhr hinaus und entdeckte drei Leopardenbabys – von der Mutter weit und breit keine Spur.

Chancenlos in der Wildnis

Eines der Kätzchen, das eine verletzte Hinterpfote hatte, nahm er mit. Ihm war klar: In freier Wildbahn hätte das Tier keine Chance. Wie sich später heraus stellte, wurden die beiden anderen Jung-Leoparden offenbar von ihrer Mutter wieder gefunden.

Doch was tun mit “Jacky”? So hatte die Familie das Kätzchen getauft. Tierärztliche Hilfe für die Verletzung gab es zwar in Windhoek, der Landeshauptstadt, doch eine andere Alternative als die, Jacky selber großzuziehen, gab es nicht.

Und so bekam das Leo-Baby einen Schlafplatz in einer Kiste unter dem Bett des jüngsten Sohnes Reinhardt. Aber nur, bis dieser nach der Schulwoche im Internat auf die elterliche Farm zurück kehrte. Er schloss die kleine Raubkatze sofort in sein Herz – und Jacky ihn. Das Kätzchen schlief im Bett des Jungen, der ihm mehrfach in der Nacht die Milchflasche gab und aufs Katzenklo setzte.

Völlig verzweifelt war die kleine Leopardin dann, als Reinhardt am Montag wieder zur Schule musste, überglücklich, wenn er Freitags zurück kehrte. Aber auch die anderen Familienmitglieder bekamen im Laufe der Zeit Kontakt zu dem ungewöhnlichen Fundtier.

Jacky entdeckte schnell die Welt der Farm für sich, wuchs heran, freundete sich mit dem Irish-Terrier der Familie an und machte erste, noch recht unbeholfene Versuche, ein paar Strauße zu jagen.

Herangewachsen

Doch je größer er wurde, umso geschickter stellte er sich an.

Der Familie wurde klar: Jacky braucht ein neues Zuhause in der Wildnis. Als sie auf der Suche war, verschwand die Leopardin plötzlich. Die Familie war in Sorge – begründet, wie sich herausstellte. Es war der Karfreitag, als Jacky sich auf die Farm zurück schleppte, auf drei Beinen, abgemagert, angeschossen. Die Nacht verbrachte die Leopardin in einhardts Bett, ihrem Lieblingsplatz. Der Tierarzt reiste an, operierte, doch irgendwann während der OP hörte Jackys Herz auf zu schlagen.

Vera Trachmann, die Verlegerin aus Rheine, berührte die Geschichte sehr. Sie nahm Kontakt auf mit Marion Menzel-Ritter und beide entwickelten das Buch “Unser Jahr mit Jacky”, das jetzt im Rheiner Schlauberger-Verlag erschienen ist. Es kostet im Buchhandel 17,95 Euro und ist nicht nur für Kinder eine ebenso informative wie berührende Lektüre über eine ungewöhnliche Begegnung in Afrika.

Dieter Huge sive Huwe

 

AUTOR

Marion Menzel Ritter

Geboren wurde ich am 2.09.1966 in Dortmund, wo ich auch aufgewachsen und zur Schule gegangen bin. 1986 habe ich am Schiller-Gymnasium mein Abitur gemacht. Danach wollte ich gerne etwas Praxis kennen lernen, bevor ich in Marburg mit dem Studium der osteuropäi-schen Geschichte und Sprachen beginnen wollte.

Aber es kam anders als geplant:

Meinen Flug nach Kanada, wo ich zusammen mit einer Freundin ein Jahr als Au-pair-Mädchen verbringen wollte, habe ich aus Krankheitsgründen verpasst. So saß ich in Dortmund und überlegte mir, wie ich das Jahr jetzt überbrücken könnte. Mein Onkel, der damals schon öfter in Namibia Urlaub gemacht hatte, gab mir eine Adresse: “Schreib mal dorthin, die suchen auf solch einer Farm immer jemanden, der hilft.” Gesagt, getan. Endlich kam nach 14 Tagen langen Wartens per Luftpost die Antwort: “Leider haben wir bereits ein Au Pair Mädchen, aber wir haben Freunde, die Dich gerne aufnehmen würden.”

Nach einem weiteren Brief saß ich dann im Flugzeug nach Windhoek, wo ich früh morgens ankam. Mit einem Taxi fuhr ich in die 40 km vom Flugplatz entfernte Stadt Windhoek. Dort musste ich bis abends warten, ehe ich abgeholt wurde. Auf dem Weg zu der Farm (mittlerweile war es stockdunkel) hielt die Farmerin auf einmal an und sagte: “Ich glaube, wir haben uns verfahren, und außerdem haben wir einen Platten.” Wunderbar! Das war mein erster Tag in Afrika!!

Aber bereits nach ein paar Wochen stand für mich fest: Hier will ich bleiben. So ein wunderschönes Land, so nette Leute, die vielen wilden Tiere. Es war, als hätte ich mein Zuhause gefunden.

Am Ende des Jahres lernte ich dann noch meinen Mann Rolf, der hier geboren ist, kennen und so lebe ich nun seit 25 Jahren in Namibia.Wir haben die Farm meiner Schwiegereltern übernommen und vergrößert. Unsere vier Kinder sind bereits erwachsen, zwei studieren in Europa, der Dritte wird nächstes Jahr auch nach Europa gehen, und Reinhardt, unser Jüngster, geht in die 10. Klasse der Deutschen Höheren Privatschule in Windhoek. Alle vier hängen sehr an ihrem Zuhause und helfen, wo sie können, mit.

“Farmer sein” ist nicht immer leicht und bestimmt nicht so, wie es in den tollen Afrika-Filmen immer dargestellt wird, sondern es ist ein anstrengendes Leben, ohne geregelte Arbeitszeit und ohne viel Urlaub. Aber es gefällt uns, und ich könnte mir mein Leben gar nicht mehr anders vorstellen.

Ich hoffe, dass ich Euch mit der kurzen Geschichte von Jacky einen kleinen Einblick in unser Leben geben kann.

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